Wirkliche Lösungen finden – AHF-Schüler nehmen an Suchtpräventionsprojekt teil

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Nach wie vor muss sich unsere Gesellschaft mit Themen wie Mager-, Drogen- und Mediensucht befassen. Diese Themen machen auch vor den Schülern nicht halt. Deswegen findet an der AHF-Gesamtschule und dem AHF-Gymnasium Detmold jährlich ein Suchtpräventionsprojekt für die Schüler der 7. Klassen statt. „Seit 9 Jahren führen wir das Projekt „Free Life — Gib Sucht keine Chance” durch.” berichtet Maik Friesen, Sozialarbeiter an der Schule und Projektleiter. „Wir erleben junge Menschen, die für das Thema offen sind und durch dieses Projekt einen neuen Blick auf das Leben und ihren eigenen Umgang mit zum Beispiel Medien bekommen.”

Medien-, Drogen-, und Magersucht sind die übergeordneten Themen in diesem Projekt. Das Projekt geht aber noch viel tiefer, es befasst sich mit den Ursachen von Süchten. So sind die Leitfragen dabei: Wie funktioniert der Menschen? Welche Gründe/Prozesse kann es geben, die den Menschen in eine Sucht führen können. Ein Hauptgedanke des Suchtpräventionsprojekts lässt sich so zusammenfassen: Der Mensch ist auf der Suche nach einem erfüllten Leben, in Freundschaft und Verbundenheit. Aber wie sieht der Weg dorthin aus? Was passiert, wenn man Rückschläge erlebt? „Oft gibt es dabei nur zwei Wege“, erklärt Maik Friesen, „Entweder man lenkt sich mit bspw. Medien ab und steht damit in der Gefahr in eine Sucht zu geraten, oder es werden wirkliche Lösungen gefunden.“ Bei der Lösungsfindung helfen die Themen „gesunder Umgang mit Gedanken und Gefühlen“, „gesundes Selbstbewusstsein“ und das Thema „Freundschaften“. Im Kontext der AHF-Schulen, als christlich orientierte Schulen, wird auch darüber nachgedacht, wie der Mensch in seiner Sehnsucht nach Verbundenheit Gott begegnen kann und wie er durch die Beziehung zu Ihm „ankommen“ kann. In diesen Fragen sollen die Schüler stark für das Leben gemacht werden. Erarbeitet werden diese Themen in Arbeitsgruppen, Vorträgen, Erlebnisberichten und einem Erlebnisparcours. Die Schüler lernen unter anderem ihre eigenen Kompetenzen kennen und erweitern Ihre Fähigkeiten sich zu reflektieren und weiterzuentwickeln.

„Die Schüler können hier in einem geschützten Rahmen ihre Fragen zum Thema Süchte und Abhängigkeiten stellen und gleichzeitig an Beispielen sehen, wie schnell man in so etwas hineinrutschen kann”, informiert Maik Friesen weiter, „Wir freuen uns, dass die Schüler das Projekt gut annehmen und immer wieder berichten, dass sie hier den Eindruck haben, Dinge zu lernen, die wichtig für ihr Leben sind.”

Über den Christlichen Schulverein Lippe e. V.:

Der Christliche Schulverein Lippe e. V. betreibt unter anderem 7 August-Hermann-Francke Schulen und 5 August-Hermann-Francke Kitas. Derzeit besuchen mehr als 3400 Kinder und Jugendliche diese Einrichtungen. Das Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen wertvolle Bildung zu vermitteln, damit sie zu verantwortungsvollen Persönlichkeiten heranwachsen können.


Kontakt
Erika Enns, Öffentlichkeitsarbeit
Christlicher Schulverein Lippe e. V.
32756 Detmold | Georgstraße 24
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E-Mail: e.enns@csv-lippe.de
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